Auswirkungen von Sport auf die Gelenke

So wirkt sich Sport auf deine Gelenke aus.

Viele Menschen leiden unter Schmerzen in den Gelenken, nachdem sie sportlich aktiv waren. Durch eine Überbelastung kann sich Sport negativ auf die Gelenke auswirken. Dieses Risiko besteht einerseits durch Hochleistungssport. Weitere Faktoren für eine Überbeanspruchung der Gelenke kann beispielsweise Übergewicht sein. In beiden Fällen werden Knie, Hüften usw. intensiven Belastungen ausgesetzt, was zu Gelenkverschleiß führen kann. Zusätzlich birgt Sport auch das Risiko von Verletzungen durch Prellungen und Stauchungen.

Trotz dieser Aspekte leistet Bewegung einen wichtigen Beitrag für die Funktion von Gelenken. Wer regelmässig Sport treibt, bewahrt sich im Alter seine Mobilität. Bereits bei leichten körperlichen Aktivitäten wird die Synorialflüssigkeit produziert. Diese ist unabdingbar für eine optimale Gelenkfunktion. Zudem wirkt sich eine gute Muskulatur stabilisierend auf die Gelenke aus und kann damit Verletzungen vorbeugen. Aus diesen Gründen ist tägliche Bewegung in Kombination mit einer gesunden Ernährung grundlegend für die Prävention von Gelenkbeschwerden.

Symptomatik bei Gelenkbeschwerden

Probleme der Gelenke können sich in einer Vielfalt von Symptomen äußern. Liegt die Ursache in einer Verletzung wie einer Prellung oder Verstauchung, äußert sich diese meist durch Schwellungen, Schmerzen oder Blutergüsse. Teilweise geht auch ein Taubheitsgefühl mit der Verletzung einher. Überbelastungen zeigen sich in Sehnenreizungen oder Schmerzen unter Druck. Gelenkprobleme werden häufig mit Sport verbunden, sie können sich aber auch bei normalen Bewegungsabläufen im Alltag oder im Büro bemerkbar machen. Neben Beschwerden aufgrund von Überbelastungen, gibt es auch Gelenkprobleme die ihren Ursprung in Erkrankungen haben. Schmerzen, Rötungen und morgendliche Steifheit treten unter anderem bei rheumatoider Arthritis oder Arthrose auf. Letztere zeigt sich auch in Bewegungseinschränkungen oder Ermüdungsgefühlen. Auch Wetterfühligkeit sowie Anlauf- und Belastungsschmerzen können einen Hinweis auf Arthrose sein. Der Ratgeber von Shop Apotheke gibt weitere Informationen zu Gelenkschmerzen und deren Ursachen.

Welche Bewegungsarten wirken sich schlecht auf die Gelenke aus?

Obwohl regelmässige Bewegung und Sport für das Funktionieren von Gelenken unabdingbar sind, wirken sich nicht alle Aktivitäten positiv auf diese aus. Belastend wirken sich Trainings mit abrupten Stopp- und Drehbewegungen aus. Auch schnelle Richtungswechsel verlangen den Gelenken einiges ab. Zu diesen Sportarten gehört Fussball, aber auch Tennis oder Handball. Diese Überbelastungen führen vermehrt zu Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen. Bei massivem Übergewicht wirkt sich durch die Krafteinwirkung beim Auftreten auch Joggen negativ auf die Gelenke aus.

Mit dem richtigen Training die Gelenke schonen

Um die Gelenke vorzubereiten, sind Aufwärm- und Dehnungsübungen vor dem Sport sinnvoll. Diese wirken der Verletzungsgefahr entgegen. Auch auf die Ausrüstung wie passendes Schuhwerk sollte geachtet werden. So federt ein guter Laufschuh beim Auftreten besser ab und reduziert die Belastung auf die Gelenke. Menschen, die bereits unter Gelenkproblemen leiden, meiden idealerweise allzu belastende Sportarten.

Fast schwerelos im Wasser

Aktivitäten im Wasser sind aufgrund des Auftriebs besonders gelenkschonend. Bei geringer Belastung wird beim Schwimmen doch der ganze Körper gestärkt. Am idealsten eignen sich Rückenschwimmen und Kraulen. Beim Brustschwimmen sollte der Kopf mit unter Wasser gehen, da sonst die erhöhte Belastung der Halswirbelsäule zu Problemen führen kann. Auch beim Aquajogging oder in der Wassergymnastik lässt es sich fast mühelos trainieren.

Bewegung auf der Matte

Die fließenden Bewegungsabläufe beim Yoga und Pilates können die Durchblutung der Gelenke verbessern. Zudem fördern Sie eine bewusstere Wahrnehmung des Körpers. Wichtig ist es auf diesen zu hören und bei Übungen, die sich unangenehm anfühlen, die Einheit zu verkürzen oder auszusetzen.

Gelenkschonende Aktivitäten im Freien

Wenn Joggen nicht mehr geht, bietet sich Nordic Walking als Alternative an. Durch das Gehen mit Stöcken verlagern sich die Belastungen der Bewegungsabläufe besser auf den ganzen Körper. Zusätzlich wird die Krafteinwirkung auf Knie und Hüfte beim Walking auf naturbelassenen weicheren Pfaden reduziert. Auch Radtouren in hohen Gängen sind gut für Knie- und Hüftgelenke. Anschließend ist eine Dehnung der Hüfte ratsam.

Training an Fitnessgeräten

Ein ganzheitliches Körpertraining ermöglicht der Crosstrainer. Er simuliert gewissermassen das Nordic Walking als Schlechtwetterprogramm. Das selbe gilt für das Spinningrad. Die Umdrehungszahl kann im Fitnesscenter zudem unabhängig vom Gelände individuellen Bedürfnissen angepasst werden.