Muss man „Fitness lernen“?

Kann man ohne Vorwissen einfach mit Fitness und Training beginnen?

Wer mit Fitness anfängt, denkt oft gar nicht darüber nach, was er da eigentlich tut. Weil im Prinzip jeder ins Fitnessstudio gehen kann, braucht es auch kein Vorwissen, scheinen viele zu glauben. Doch das Sprichwort „Sport ist Mord!“ kommt nicht von ungefähr.

In Zeiten von Dumping-Preisen für Studiomitgliedschaften lässt leider auch vielerorts die Qualität der Mitarbeiter nach. Wer mit dem eigenen Körpergewicht trainiert, der ist sowieso erstmal auf sich gestellt. Nach den ersten Trainingseinheiten kommen dann schnell Fragen auf, nicht selten auch Frust, weil man einen Muskel nicht spürt, man gar Schmerzen hat oder die eigenen Kraftwerte weit unter dem liegen, was andere schaffen.

Der Fehler hierin liegt im Glaube, man müsse nur anfangen, um alles zu können. Aber du nimmst dir ja auch nicht eine Gitarre und glaubst, du könntest plötzlich deinen Lieblingssong spielen. So ist es mit der Fitness eben auch. Am Anfang wirst du durch einen Lernprozess gehen, der nicht unbedingt Spaß macht, aber notwendig ist, um die Grundlage zu schaffen, effektiv und nachhaltig zu trainieren.

Folgende zwei Möglichkeiten hast du, um den Prozess zu starten.

1. Personal Trainer

An dieser Stelle die Erläuterung eines Profis:

Personal Fitness Trainer bedeutet: ich erarbeite für Sie ein individuelles Trainings- und Ernährungsprogramm. Bestandteile dabei sind, je nach Trainingsziel, Schwerpunkte aus Krafttraining und Ausdauertraining. Egal ob Gewichtsreduktion oder Muskelaufbau – ich trainiere mit Ihnen am Ort Ihrer Wahl – ganz nach Ihren Wünschen. So lange Sie Lust haben und so lange, bis wir gemeinsam Ihre Ziele erreicht haben!

Quelle: premium-personal-trainer-berlin.de

2. Selbststudium

Möchtest du dich alleine behaupten, solltest du auf die Möglichkeiten des Internets zurückgreifen. Dort findest du eine Fülle an anwendbaren Tipps, Tutorials und sogar Trainingsplänen für Anfänger. Aber auch Bücher sind eine wichtige Quelle. Allerdings solltest du dir nicht zu viele Informationen auf einmal zumuten.

Hinterfrage außerdem, ob das, was du lernst, auf deine Situation zutrifft. So könnte zum Beispiel ein Bodybuilder, der dir erklärt, wie man seinen Bizeps richtig trainiert, der falsche Lehrer sein, wenn du eigentlich Calisthenics machen möchtest.

Der wichtigste Punkt ist aber, dass du das Gesagte auch selbst probierst und evaluierst. Training ist immer sehr individuell. Was für jemand anderen funktioniert, muss noch lange nicht der richtige Weg für dich sein. Hol dir deine Informationen also am besten von verschiedenen Quellen und führe deine eigenen Praxistests aus.

Glaube nicht, bereits alles zu wissen, sei offen für Neues, aber finde deine eigenen Wahrheiten, an denen du festhalten kannst, wenn sie für dich Sinn machen.