Unterwegs die Ernährung nicht schleifen lassen (5 Tipps)

Lass den Teufel auf deiner Schulter nicht gewinnen.

Das kennen nicht nur Sportler: Je länger der Tag, desto schlechter die Essenswahl. Man nimmt im Vorbeigehen noch schnell irgendwas mit und wirft die Pläne, am Abend zu kochen, kurzerhand über den Haufen. An Vorkochen ist dann gar nicht mehr zu denken, weshalb man sich am nächsten Tag wieder das totgekochte Essen in der Kantine reinschaufelt.

Es ist nicht einfach, außerhalb der eigenen vier Wände die Ernährung immer auf den Punkt zu bringen. Aber hier sind 5 Tipps, um das Beste aus deinen Optionen zu machen.

1. Im Voraus planen

Ja, das klingt abgedroschen, aber wenn du dir am Sonntag Gedanken darüber machst, wo du in der kommenden Woche wann sein wirst und welche Essensauswahl dort auf dich wartet, hast du bessere Chancen, eine gesunde Wahl zu treffen als dann spontan vor Ort. Dort entscheidest du meistens im Affekt aus dem Bauch heraus und greifst doch wieder zu Döner und Cola. Vielleicht beziehst du deine Pläne auch in den Wocheneinkauf mit ein und holst dir ein paar gesunde Snacks oder Fertiggerichte für zwischendurch.

2. Zweimal überlegen

Nur weil auf den ersten Blick kein Gericht deinen Vorstellungen von gesund oder proteinreich entspricht, heißt das noch lange nicht, dass du dir deswegen die fettigste Mahlzeit bestellen musst, die du auf der Karte findest. Wenn du innehältst und deine Optionen einen Moment lang überdenkst, wird dir sicher eine bessere Alternative einfallen. Das kann ein Salat mit Öl und Essig sein oder aber ein Apfel und eine Banane als Snack, wenn du gerade unterwegs bist. Wenn du schon zu faul bist, um im Voraus zu planen, sei wenigstens bei deinen Entscheidungen nicht faul.

3. Nicht von anderen mitziehen lassen

Oftmals besteht der Weg des geringsten Widerstands darin, sich einfach den Arbeitskollegen oder Freunden anzupassen, was die Essensauswahl anbelangt: „Wenn die das Essen, kann ich mir das auch gönnen.“ Auch wenn das aus sozialer Sicht Sinn macht, ist es einer der Momente, in denen deine guten Vorsätze wieder auf die Probe gestellt werden. Vielleicht kannst du ja deine Begleiter nächstes Mal von einer besseren Option überzeugen, sodass sie sich nach deinem Essensplan richten. Wenn nicht, beachte Punkt 2 oder halte durch, bis du etwas Besseres findest. 

4. Vorkochen

Vorkochen ist eine Menge Arbeit, das ist klar. Darüber hinaus halten sich manche Gerichte nur wenige Tage im Kühlschrank. So musst du mindestens zweimal in der Woche vorkochen, um alle Tage abdecken zu können. Doch der Extraaufwand lohnt sich, wenn dein Magen das nächste Mal knurrt und dann nicht nur TK-Kost und fettige Pommes zur Wahl stehen. Nicht nur deine Muskeln werden dir danken, sondern auch deine Geschmacksnerven.

5. Mit Fertiggerichten arbeiten

Okay, wenn du wirklich zu faul bist, um selbst zu kochen, kannst du dir dein Fitness Essen bestellen. So hast du nicht nur mehr Planungssicherheit, sondern sparst auch Zeit. Es gibt mittlerweile durchaus gesunde Alternativen zur klassischen TK-Kost. Von vegan bis proteinreich ist alles dabei. Die Gerichte werden vorportioniert zu dir nach Hause geschickt und du musst sie nur noch aufwärmen. Das verschafft dir mehr Freiraum für andere Dinge.